Die Hochschulzugangsberechtigung

Mit ihrem Stammsitz im hessischen Idstein unterliegt die Hochschule Fresenius und damit auch der Fachbereich onlineplus den Zulassungsbedingungen des Hessischen Hochschulgesetzes, der Hessischen Immatrikulationsverordnung sowie der Verordnung über den Zugang beruflich Qualifizierter zu den Hochschulen im Lande Hessen. Demnach können Sie zum Bachelor-Studium bei onlineplus zugelassen werden, wenn einer der nachfolgend beschriebenen Zugangswege für Sie infrage kommt:

1. Zugangsmöglichkeit: 
Mit Abitur / Hochschulreife
Voraussetzung

allgemeine Hochschulreife (Abitur) oder
fachgebundene Hochschulreife

Benötigte Unterlagen
  • Amtlich beglaubigte Kopie der allgemeinen Hochschulreife (Abitur) oder der fachgebundenen Hochschulreife 
2. Zugangsmöglichkeit: 
mit Fachabitur / Fachhochschulreife
Voraussetzung

allgemeine oder 
fachgebundene Fachhochschulreife

Benötigte Unterlagen
  • Amtlich beglaubigte Kopie der allgemeinen oder fachgebundenen Fachhochschulreife
3. Zugangsmöglichkeit:
Ohne Abitur, mit Meisterprüfung oder Aufstiegsfortbildung
Voraussetzung

Meisterprüfung oder 
vergleichbarer Abschluss der beruflichen Aufstiegsfortbildung (z. B. staatlich geprüfte Techniker und Betriebswirte). 
Diese Voraussetzungen berechtigen in Hessen zum Studium aller Fachrichtungen an allen Hochschulen (§ 54 Abs. 2 HHG).

Benötigte Unterlagen
  • Amtlich beglaubigte Kopie der Aufstiegsfortbildungsprüfung oder des Meisterbriefes 
4. Zugangsmöglichkeit:
Ohne Abitur, mit Hochschul­zugangsprüfung (HZP) 
Voraussetzung

mind. 2-jährige abgeschlossene studienfachspezifische Berufsausbildung und eine anschließende mind. 2-jährige studienfachspezifische Berufstätigkeit
Bei fehlender studienfachspezifischer Berufsausbildung oder Berufstätigkeit muss zusätzlich eine studienfachspezifische, qualifizierte Weiterbildung im Umfang von mind. 400 Stunden nachgewiesen werden.
Zur Erlangung der Hochschulzugangsberechtigung für das angestrebte Studium muss eine Hochschulzugangsprüfung an einer öffentlichen Hochschule abgelegt werden. Wir beraten Sie gerne.

Benötigte Unterlagen
  • Amtlich beglaubigte Kopie der abgeschlossenen Berufsausbildung
  • Beglaubigter Nachweis der mind. 2-jährigen Berufstätigkeit
  • Ggf. amtlich beglaubigter Nachweis der Weiterbildung
  • Ggf. amtlich beglaubigter Nachweis über die bestandene HZP

Besonderheiten bei der Zulassung

Es gibt besondere Fälle bei der Zulassung. Diese haben wir hier im Detail erläutert: 

 

Übrigens: Alle Studiengänge bei onlineplus haben keinen Numerus Clausus

Weitere Zulassungsvoraussetzungen

Bei Fragen, insbesondere auch zu weiteren Möglichkeiten einer Hochschulzugangsberechtigung gemäß der Rechtsverordnung über den Zugang beruflich Qualifizierter zu den Hochschulen im Lande Hessen oder gleichwertige deutsche, ausländische oder internationale Hochschulzugangsberechtigungen, hilft Ihnen die Interessentenberatung gerne weiter.

Dies gilt auch für die Erfüllung der Zulassungsvoraussetzungen wie die Einreichung der vollständigen Bewerbungsunterlagen und des konkreten Nachweises der Hochschulzugangsberechtigung. 

 

Nachweis von Englischkenntnissen

Voraussetzung für die Zulassung zum Studium ist für alle Bewerber zudem der Nachweis von Englischkenntnissen auf dem Niveau B1 nach dem Gemeinsamen Europäischen Referenzrahmen für Sprachen (GER). Beispiele für Nachweismöglichkeiten, dass sich Ihre Englischkenntnisse auf dem Niveau B1 befinden, sind:

  • sechs Jahre Schulenglisch
  • Cambridge Examination: Preliminary English Test (PET)
  • IELTS (3,5 – 4,5)
  • TOEFL IBT (57), TOEFL CBT (163), TOEFL PBT (487)

 

Nachweis von Deutschkenntnissen

Für ausländische, nicht in Deutschland oder im deutschen Sprachraum aufgewachsene Bewerberinnen und Bewerber bedarf die Zulassung des Nachweises von Sprachkenntnissen des Deutschen durch 

  • DSH-Niveaustufe 2 sowohl im schriftlichen (140 Punkte) als auch im mündlichen Teil (60 Punkte),
  • TestDaF Stufe TDN 4 (alte Stufe 4),
  • Stufe B2 des gemeinsamen europäischen Referenzrahmens oder
  • gleichwertige Kenntnisse.

Es ist eine Regelung zum Nachteilsausgleich vorgesehen. 

 

1 Macht die Bewerberin/der Bewerber glaubhaft, dass sie/er wegen einer Behinderung oder einer schweren oder chronischen Erkrankung nicht in der Lage ist, das Zulassungsverfahren wie vorgesehen zu durchlaufen, kann der Prüfungsausschuss auf schriftlichen Antrag einen geeigneten Nachteilsausgleich bewilligen. Gleiches gilt entsprechend bei der Pflege und Betreuung eines erkrankten Kindes oder eines pflegebedürftigen Angehörigen, soweit dies glaubhaft eine entsprechende Beeinträchtigung begründet. Zur Glaubhaftmachung kann die Vorlage geeigneter Nachweise verlangt werden. Hierzu zählen beispielsweise fachärztliche Atteste.

Ihre individuelle Beratung

Katrin Ehmke

Katrin Ehmke Interessentenberaterin

Telefon +49 40 524778-000 hello@onlineplus.de

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